Veröffentlicht am 25. September 2026
Nachbericht
Neue Transportmöglichkeiten für Unternehmen: – Erster GVZ MorgenImpuls zeigt Chancen des Kombinierten Verkehrs
Über 50 Teilnehmende diskutieren beim Business-Frühstück zum Tag der Schiene, wie Unternehmen der Region den neuen Containerbahnhof künftig für ihre Lieferketten nutzen können.
Neue Transportmöglichkeiten, zusätzliche Verbindungen auf der Schiene und eine stärkere Einbindung in nationale und europäische Lieferketten: Mit dem neuen Containerbahnhof im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß entstehen für Verlader und Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg neue Möglichkeiten, ihre Güterverkehre zu organisieren
Über 50 Teilnehmende aus Logistik, Industrie, Handel, Bahnwirtschaft und Verbänden nutzten zum Tag der Schiene am 18. September den GVZ MorgenImpuls zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Gastgeber der Veranstaltung war das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV in Augsburg. Mit rund 60.000 m² Logistikfläche und der direkten Lage am Containerbahnhof bietet der Standort ideale Voraussetzungen für effiziente und zukunftsorientierte Logistiklösungen. Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für moderne Lieferketten. Im Mittelpunkt des GVZ MorgenImpuls stand die Frage, wie der neue Containerbahnhof künftig in die Lieferketten regionaler Unternehmen eingebunden werden kann und welche zusätzlichen Transportoptionen daraus entstehen.
Über 50 Teilnehmende diskutieren beim Business-Frühstück zum Tag der Schiene, wie Unternehmen der Region den neuen Containerbahnhof künftig für ihre Lieferketten nutzen können.
Neue Transportmöglichkeiten, zusätzliche Verbindungen auf der Schiene und eine stärkere Einbindung in nationale und europäische Lieferketten: Mit dem neuen Containerbahnhof im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß entstehen für Verlader und Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg neue Möglichkeiten, ihre Güterverkehre zu organisieren
Über 50 Teilnehmende aus Logistik, Industrie, Handel, Bahnwirtschaft und Verbänden nutzten zum Tag der Schiene am 18. September den GVZ MorgenImpuls zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Gastgeber der Veranstaltung war das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV in Augsburg. Mit rund 60.000 m² Logistikfläche und der direkten Lage am Containerbahnhof bietet der Standort ideale Voraussetzungen für effiziente und zukunftsorientierte Logistiklösungen. Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für moderne Lieferketten. Im Mittelpunkt des GVZ MorgenImpuls stand die Frage, wie der neue Containerbahnhof künftig in die Lieferketten regionaler Unternehmen eingebunden werden kann und welche zusätzlichen Transportoptionen daraus entstehen.
Neue Optionen für Verlader und Unternehmen
Für Unternehmen im Wirtschaftsraum schafft der neue Containerbahnhof eine zusätzliche Möglichkeit, längere Transportstrecken auf der Schiene abzuwickeln und den Lkw gezielt für den regionalen Vor- und Nachlauf einzusetzen. Gerade für nationale und internationale Warenströme eröffnet der Kombinierte Verkehr damit eine weitere Option neben dem reinen Straßentransport. Die Region wird zugleich stärker an überregionale Verkehrsachsen und europäische Märkte angebunden.
Dabei geht es nicht nur um Unternehmen aus der Logistikbranche. Auch Industrie, Handel und produzierende Betriebe sind auf leistungsfähige Beschaffungs- und Absatzwege angewiesen. Gerade angesichts volatiler Lieferketten, steigender Kosten und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit gewinnt die Qualität der Verkehrsinfrastruktur als Standortfaktor an Bedeutung.
Susanne Olita, Erste Bürgermeisterin der Stadt Gersthofen, betonte deshalb insbesondere den Nutzen für die regionale Wirtschaft: „Der neue Containerbahnhof ist ein echter Meilenstein für Gersthofen: Er bietet unseren Unternehmen eine effiziente und klimaschonende Möglichkeit, ihre Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Damit sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Logistik- und Industrie-Hubs. Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam mit den Betrieben passende Verbindungen und Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln.“
Vom neuen Terminal zur konkreten Transportlösung
Einen Einblick in Technik und künftigen Betrieb gab Giuseppa Santospagnolo, Regionalbereichsleiterin Süd-Ost von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS). Das neue Terminal schafft zusätzliche Kapazitäten für den Kombinierten Verkehr und ermöglicht den Umschlag von Ladeeinheiten zwischen Straße und Schiene. Vier Umschlaggleise mit einer kranbaren Nutzlänge von 700 Metern sowie digitale Abfertigungsprozesse bilden die Grundlage für einen leistungsfähigen Terminalbetrieb. Die DUSS wird die Anlage nach Fertigstellung betreiben.
Für Unternehmen entscheidend ist jedoch nicht allein die technische Leistungsfähigkeit des Terminals. Damit daraus im betrieblichen Alltag ein attraktives Angebot entsteht, braucht es geeignete Verbindungen, verlässliche Abläufe und die Einbindung in bestehende Lieferketten. Der Austausch mit Verladern und Logistikdienstleistern ist deshalb bereits vor der Inbetriebnahme ein wichtiger Baustein.
Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, sieht darin die zentrale Aufgabe für die nächste Entwicklungsphase des GVZ: „Der Containerbahnhof schafft die Infrastruktur – den eigentlichen Nutzen für die Region erreichen wir aber erst dann, wenn Unternehmen ihn in ihre Lieferketten integrieren können. Deshalb wollen wir Bedarfe frühzeitig kennenlernen, Akteure zusammenbringen und gemeinsam ausloten, welche Verbindungen und Angebote für die Unternehmen der Region interessant sind. Der GVZ MorgenImpuls ist dafür ein wichtiger Auftakt.“ Für das GVZ gehört deshalb zur nächsten Entwicklungsphase mehr als die Bereitstellung von Infrastruktur: Unternehmen sollen stärker vernetzt, Bedarfe gebündelt und neue Nutzungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt werden.
Neue Optionen für Verlader und Unternehmen
Für Unternehmen im Wirtschaftsraum schafft der neue Containerbahnhof eine zusätzliche Möglichkeit, längere Transportstrecken auf der Schiene abzuwickeln und den Lkw gezielt für den regionalen Vor- und Nachlauf einzusetzen. Gerade für nationale und internationale Warenströme eröffnet der Kombinierte Verkehr damit eine weitere Option neben dem reinen Straßentransport. Die Region wird zugleich stärker an überregionale Verkehrsachsen und europäische Märkte angebunden.
Dabei geht es nicht nur um Unternehmen aus der Logistikbranche. Auch Industrie, Handel und produzierende Betriebe sind auf leistungsfähige Beschaffungs- und Absatzwege angewiesen. Gerade angesichts volatiler Lieferketten, steigender Kosten und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit gewinnt die Qualität der Verkehrsinfrastruktur als Standortfaktor an Bedeutung.
Susanne Olita, Erste Bürgermeisterin der Stadt Gersthofen, betonte deshalb insbesondere den Nutzen für die regionale Wirtschaft: „Der neue Containerbahnhof ist ein echter Meilenstein für Gersthofen: Er bietet unseren Unternehmen eine effiziente und klimaschonende Möglichkeit, ihre Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Damit sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Logistik- und Industrie-Hubs. Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam mit den Betrieben passende Verbindungen und Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln.“
Vom neuen Terminal zur konkreten Transportlösung
Einen Einblick in Technik und künftigen Betrieb gab Giuseppa Santospagnolo, Regionalbereichsleiterin Süd-Ost von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS). Das neue Terminal schafft zusätzliche Kapazitäten für den Kombinierten Verkehr und ermöglicht den Umschlag von Ladeeinheiten zwischen Straße und Schiene. Vier Umschlaggleise mit einer kranbaren Nutzlänge von 700 Metern sowie digitale Abfertigungsprozesse bilden die Grundlage für einen leistungsfähigen Terminalbetrieb. Die DUSS wird die Anlage nach Fertigstellung betreiben.
Für Unternehmen entscheidend ist jedoch nicht allein die technische Leistungsfähigkeit des Terminals. Damit daraus im betrieblichen Alltag ein attraktives Angebot entsteht, braucht es geeignete Verbindungen, verlässliche Abläufe und die Einbindung in bestehende Lieferketten. Der Austausch mit Verladern und Logistikdienstleistern ist deshalb bereits vor der Inbetriebnahme ein wichtiger Baustein.
Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, sieht darin die zentrale Aufgabe für die nächste Entwicklungsphase des GVZ: „Der Containerbahnhof schafft die Infrastruktur – den eigentlichen Nutzen für die Region erreichen wir aber erst dann, wenn Unternehmen ihn in ihre Lieferketten integrieren können. Deshalb wollen wir Bedarfe frühzeitig kennenlernen, Akteure zusammenbringen und gemeinsam ausloten, welche Verbindungen und Angebote für die Unternehmen der Region interessant sind. Der GVZ MorgenImpuls ist dafür ein wichtiger Auftakt.“ Für das GVZ gehört deshalb zur nächsten Entwicklungsphase mehr als die Bereitstellung von Infrastruktur: Unternehmen sollen stärker vernetzt, Bedarfe gebündelt und neue Nutzungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt werden.
Der neue Containerbahnhof ersetzt den bisherigen Standort in Augsburg-Oberhausen, der seit Jahren an seiner Kapazitätsgrenze arbeitet. Für den neuen Standort wird für 2030 mit rund 62.000 Ladeeinheiten pro Jahr gerechnet. Die zusätzliche Kapazität schafft die Voraussetzung dafür, mehr regionale Güterströme über die Schiene abzuwickeln. Nach Projektangaben können dadurch perspektivisch rund 2,3 Millionen Lkw-Kilometer sowie etwa 700.000 Liter Diesel und rund 1.754 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.
Der Containerbahnhof schafft damit nicht nur zusätzliche Transportmöglichkeiten für Unternehmen, sondern unterstützt zugleich die Verlagerung geeigneter Langstrecken von der Straße auf die Schiene.
Gemeinsamer Standort mit Nutzen für die Region
Richard Greiner, Erster Bürgermeister der Stadt Neusäß, verwies auf die Bedeutung des gemeinsamen Projekts für den gesamten Wirtschaftsraum: „Das GVZ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Augsburg, Gersthofen und Neusäß. Mit dem neuen Containerbahnhof schaffen wir nun eine Infrastruktur, von der Unternehmen weit über das GVZ hinaus profitieren können. Entscheidend ist, dass daraus attraktive und praxistaugliche Angebote für die Wirtschaft entstehen und die Region dadurch noch besser an überregionale Märkte angebunden wird.“
Das GVZ Region Augsburg steht seit vielen Jahren für die interkommunale Zusammenarbeit der drei Städte. Auf insgesamt 112 Hektar verbindet der Standort Logistikflächen, Straßen- und Schieneninfrastruktur, Serviceangebote sowie Grün- und Ausgleichsflächen. Die Ansiedlungsflächen sind nahezu vollständig vermarktet.
Im Anschluss an die Impulse nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum direkten Austausch und zur Vernetzung. Diskutiert wurden Anforderungen aus Unternehmenssicht, mögliche Nutzungsszenarien und Perspektiven des Kombinierten Verkehrs.
Sechs Veranstaltungen zum Tag der Schiene in der Region
Der GVZ MorgenImpuls war Teil des bundesweiten Tags der Schiene, der 2026 zum fünften Mal vom 18. bis 20. September stattfindet. Rund 300 Veranstaltungen bundesweit geben Einblicke in die Welt der Eisenbahn. Im Wirtschaftsraum Augsburg finden in diesem Jahr sechs Veranstaltungen statt, zwei davon im GVZ Region Augsburg. Der Aktionstag wird von der Allianz pro Schiene im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums koordiniert.