Tag der Logistik 2017 Blick über den Rand des Warenkorbs

Am Tag der Logistik zeigten Media Concept und DHL im GVZ Region Augsburg die Logistikkette von der Bestellung bis zum Versand.

Die Zusammenarbeit der beiden Firmen ist gelebte Synergie. Das ist eines der Ziele, die wir hier im GVZ verfolgen. Daran erkennen wir, dass unsere Idee aufgeht, “ begrüßt GVZ-Geschäftsführer Ralf Schmidtmann die 35 Teilnehmer der Veranstaltung „Jetzt kaufen! Klick. Und dann?“ zum Tag der Logistik 2017 auf dem GVZ-Gelände. Für Media Concept war das Sahnehäubchen der Standortentscheidung die Nähe zur DHL, die im zweiten Teil der Veranstaltung zeigt, welchen Prozess ein einfacher Klick auf „Jetzt kaufen!“ im Onlineshop Prindo auslöst.

Die Veranstaltung zum Tag der Logistik startet im Logistikzentrum der Media Concept Bürobedarf GmbH. 2002 gegründet, zählt das Unternehmen mit Hauptsitz in München zu den führenden Online-Händlern für Tinte und Toner. Seit 2016 wickelt es die Logistik, unter anderem auch für seinen Onlineshop Prindo, auf 5.500 m² Fläche im GVZ Region Augsburg ab.

Über die Schulter beobachten die Teilnehmer live, wie ein Tonermultipack im Warenkorb landet. Ab dem Klick auf „Jetzt kaufen“ sehen die Teilnehmer wie es hinter den Kulissen weitergeht und die Bestellung auf dem iPod des Lagermitarbeiters auftaucht. Die Ware soll in Regal 34 liegen.

Auf dem Weg durch die meterhohe Regalanlage erklärt Standortleiter Ahmet Kemahlioglu: „Das System errechnet, wo der beste Platz im Lager ist. Die Wege sollen dabei möglichst kurz sein. Ganz grob gilt, Schnelldreher eher vorne, was weniger gefragt ist hinten.“ Chaotische Lagerhaltung lautet das Stichwort. Die Teilnehmer schauen wenig überzeugt bis Kemahlioglu erklärt, wie sich das System mittels iPod und Barcode merkt, wo das Produkt liegt.

Um die Besuchergruppe herum kurven Mitarbeiter. Sie schieben Einkaufswägen vor sich her, wie sie aus jedem Supermarkt bekannt sind. Zielsicher steuern sie damit Regale an. In der Hand halten sie einen iPod. Der weist ihnen den Weg. „Es ist wie einkaufen. Ganz einfach. Wenn ich ihnen erkläre wie es geht, können Sie in einer Viertelstunde mitmachen“, ist sich Ahmet Kemahlioglu sicher.

In zwei Schichten sammeln seine 26 Mitarbeiter Ware für 3000 bis 5000 Bestellungen pro Tag ein, 60 bis 70 davon sind Drucker. „Wahnsinn!“, murmelt ein Besucher und schaut zu, wie der bestellte Tonermultipack auf Regal 34 in einem Karton verschwindet und flink verschlossen und etikettiert auf dem Band landet, das hinter der Box Range entlangführt.

Die Box Range ist ein langes Regal, in dem für jede Sendung eine gelbe Box auf Ware wartet. Der Bildschirm darüber informiert, wie vollständig sie sind und wie lange sie dort schon stehen. Kemahlioglu zeigt auf ein rotes Feld: „Eine Stunde und 35 Minuten, da stimmt was nicht, dem müssen die Kollegen nachgehen.“ Die Gruppe geht weiter. Ein paar Meter entfernt weist er auf den nächsten Bildschirm hin. Er zeigt in großen roten Ziffern die noch offenen Aufträge für den Tag. Für heute sind es noch 688, hinter den Besuchern biegt ein Paket um die Ecke. Die Zahl springt auf 687.

Hinter der Box Range entnehmen die Mitarbeiter stetig die gelben Boxen. Sie verpacken den Inhalt und schicken das nächste Paket auf dem langen Förderband quer durch die Halle Richtung Warenausgang. Nur noch 686. Einen Teil der Ware steuert ein großer grauer Kasten bei. Es ist ein Kommissionier-Automat für Tintenschnelldreher. Er kann kleine Produkte mit mehreren Kameras vollautomatisiert ein- und wieder auslagern. Auf Knopfdruck. Damit es zügig geht. Nur noch 685.

Die Gruppe folgt dem Förderband, das an der Rückseite des Tintenschnelldrehers entlangführt. Dort rollt das selbstgeschnürte Paket dem Warenausgang entgegen. Auf seinem Weg passiert es ein blaues Portal, das das eine oder andere Paket blitzschnell noch verschnürt. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zur am Tor angedockten DHL-Wechselbrücke.
Wir nehmen es aus dem Prozess, bevor es mit der Wechselbrücke den normalen Weg ins Augsburger Postfrachtzentrum nehmen kann und bringen die Sendung per Pedes zur DHL Delivery Augsburg GmbH. Sie befindet sich mit ihrem automatisierten Depot, kaum 10 Minuten entfernt um die Ecke, im nordöstlichen Eck des 112 Hektar großen GVZ Region Augsburg, das verkehrsgünstig direkt an der A8 Kreuzung B17 im Norden der Stadt liegt.

Auf 5.200 m² Logistikfläche sortiert die Anlage seit Juni 2016 vollautomatisiert bis zu 5000 Sendungen pro Stunde. In Spitzenzeiten summieren sie sich auf 25.000 pro Tag. 86 Rutschen bedienen die Zustellautos, die in zwei, manchmal sogar drei Wellen an den 43 Toren andocken. Insgesamt beschäftigt die DHL im GVZ 75 Menschen aus 20 Nationen, 9 davon erlernen als Auszubildende den Beruf der Fachkraft für Kurier-, Express- und Paketdienste, kurz FKEP.

Für den Tag der Logistik nimmt Produktionsleiter Ulrich Brückner das Paket entgegen, speist es ins System ein, schaltet die Anlage extra an. Nach einem kurzen Anstieg passiert das Tag-der-Logistik-Paket auf kurvigen Förderbändern unter anderem einen Scanner mit integrierter Waage. Ab diesem Punkt ist klar, wo es hingeht und in welcher Reihenfolge es dafür in welche Rutsche kommt.

Kurz vor dem Abzweig am oberen Ende der Rutsche separiert eine Art Tisch schließlich schwere von leichten Sendungen. „Wir wollen ja nicht, dass der Drucker von Prindo die Blumensendung zum Muttertag zerquetscht“, sagt Ulrich Brückner und erzählt den Teilnehmern, dass die Rutsche morgens, wenn der Zusteller kommt, mit bis zu 250 Paketen voll bis ganz oben ist.

Jede Rutsche steht für einen Zustellbezirk in Augsburg, Diedorf und Neusäß. Gegen zehn Uhr sind sie leer und die Fahrer unterwegs. Erst am späten Nachmittag kehren sie mit Retouren und abgeholten Sendungen zurück. Sie werden noch am selben Tag ins benachbarte Paketzentrum transportiert und dort weiterbearbeitet. Von dort kommen auch in rund 14 Wechselbrücken pro Tag die Sendungen, die vom Depot im GVZ Region Augsburg aus zugestellt werden.

„Was alles hinter so einem einfachen Klick steckt“, meint ein Besucher respektvoll mit Blick auf das Paket im Regal des Zustellautos. Der Tag der Logistik hat damit seinen Zweck erfüllt. Die Besucher wissen, welche Leistung hinter dem Klick im Warenkorb verborgen ist. Ihre Wahrnehmung für die meist unsichtbare Leistung der Logistik ist wieder ein Stückchen mehr geschärft.

Am Tag der Logistik zeigten Media Concept und DHL im GVZ Region Augsburg die Logistikkette von der Bestellung bis zum Versand.

Die Zusammenarbeit der beiden Firmen ist gelebte Synergie. Das ist eines der Ziele, die wir hier im GVZ verfolgen. Daran erkennen wir, dass unsere Idee aufgeht, “ begrüßt GVZ-Geschäftsführer Ralf Schmidtmann die 35 Teilnehmer der Veranstaltung „Jetzt kaufen! Klick. Und dann?“ zum Tag der Logistik 2017 auf dem GVZ-Gelände. Für Media Concept war das Sahnehäubchen der Standortentscheidung die Nähe zur DHL, die im zweiten Teil der Veranstaltung zeigt, welchen Prozess ein einfacher Klick auf „Jetzt kaufen!“ im Onlineshop Prindo auslöst.

Die Veranstaltung zum Tag der Logistik startet im Logistikzentrum der Media Concept Bürobedarf GmbH. 2002 gegründet, zählt das Unternehmen mit Hauptsitz in München zu den führenden Online-Händlern für Tinte und Toner. Seit 2016 wickelt es die Logistik, unter anderem auch für seinen Onlineshop Prindo, auf 5.500 m² Fläche im GVZ Region Augsburg ab.

Über die Schulter beobachten die Teilnehmer live, wie ein Tonermultipack im Warenkorb landet. Ab dem Klick auf „Jetzt kaufen“ sehen die Teilnehmer wie es hinter den Kulissen weitergeht und die Bestellung auf dem iPod des Lagermitarbeiters auftaucht. Die Ware soll in Regal 34 liegen.

Auf dem Weg durch die meterhohe Regalanlage erklärt Standortleiter Ahmet Kemahlioglu: „Das System errechnet, wo der beste Platz im Lager ist. Die Wege sollen dabei möglichst kurz sein. Ganz grob gilt, Schnelldreher eher vorne, was weniger gefragt ist hinten.“ Chaotische Lagerhaltung lautet das Stichwort. Die Teilnehmer schauen wenig überzeugt bis Kemahlioglu erklärt, wie sich das System mittels iPod und Barcode merkt, wo das Produkt liegt.

Um die Besuchergruppe herum kurven Mitarbeiter. Sie schieben Einkaufswägen vor sich her, wie sie aus jedem Supermarkt bekannt sind. Zielsicher steuern sie damit Regale an. In der Hand halten sie einen iPod. Der weist ihnen den Weg. „Es ist wie einkaufen. Ganz einfach. Wenn ich ihnen erkläre wie es geht, können Sie in einer Viertelstunde mitmachen“, ist sich Ahmet Kemahlioglu sicher.

In zwei Schichten sammeln seine 26 Mitarbeiter Ware für 3000 bis 5000 Bestellungen pro Tag ein, 60 bis 70 davon sind Drucker. „Wahnsinn!“, murmelt ein Besucher und schaut zu, wie der bestellte Tonermultipack auf Regal 34 in einem Karton verschwindet und flink verschlossen und etikettiert auf dem Band landet, das hinter der Box Range entlangführt.

Die Box Range ist ein langes Regal, in dem für jede Sendung eine gelbe Box auf Ware wartet. Der Bildschirm darüber informiert, wie vollständig sie sind und wie lange sie dort schon stehen. Kemahlioglu zeigt auf ein rotes Feld: „Eine Stunde und 35 Minuten, da stimmt was nicht, dem müssen die Kollegen nachgehen.“ Die Gruppe geht weiter. Ein paar Meter entfernt weist er auf den nächsten Bildschirm hin. Er zeigt in großen roten Ziffern die noch offenen Aufträge für den Tag. Für heute sind es noch 688, hinter den Besuchern biegt ein Paket um die Ecke. Die Zahl springt auf 687.

Hinter der Box Range entnehmen die Mitarbeiter stetig die gelben Boxen. Sie verpacken den Inhalt und schicken das nächste Paket auf dem langen Förderband quer durch die Halle Richtung Warenausgang. Nur noch 686. Einen Teil der Ware steuert ein großer grauer Kasten bei. Es ist ein Kommissionier-Automat für Tintenschnelldreher. Er kann kleine Produkte mit mehreren Kameras vollautomatisiert ein- und wieder auslagern. Auf Knopfdruck. Damit es zügig geht. Nur noch 685.

Die Gruppe folgt dem Förderband, das an der Rückseite des Tintenschnelldrehers entlangführt. Dort rollt das selbstgeschnürte Paket dem Warenausgang entgegen. Auf seinem Weg passiert es ein blaues Portal, das das eine oder andere Paket blitzschnell noch verschnürt. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zur am Tor angedockten DHL-Wechselbrücke.
Wir nehmen es aus dem Prozess, bevor es mit der Wechselbrücke den normalen Weg ins Augsburger Postfrachtzentrum nehmen kann und bringen die Sendung per Pedes zur DHL Delivery Augsburg GmbH. Sie befindet sich mit ihrem automatisierten Depot, kaum 10 Minuten entfernt um die Ecke, im nordöstlichen Eck des 112 Hektar großen GVZ Region Augsburg, das verkehrsgünstig direkt an der A8 Kreuzung B17 im Norden der Stadt liegt.

Auf 5.200 m² Logistikfläche sortiert die Anlage seit Juni 2016 vollautomatisiert bis zu 5000 Sendungen pro Stunde. In Spitzenzeiten summieren sie sich auf 25.000 pro Tag. 86 Rutschen bedienen die Zustellautos, die in zwei, manchmal sogar drei Wellen an den 43 Toren andocken. Insgesamt beschäftigt die DHL im GVZ 75 Menschen aus 20 Nationen, 9 davon erlernen als Auszubildende den Beruf der Fachkraft für Kurier-, Express- und Paketdienste, kurz FKEP.

Für den Tag der Logistik nimmt Produktionsleiter Ulrich Brückner das Paket entgegen, speist es ins System ein, schaltet die Anlage extra an. Nach einem kurzen Anstieg passiert das Tag-der-Logistik-Paket auf kurvigen Förderbändern unter anderem einen Scanner mit integrierter Waage. Ab diesem Punkt ist klar, wo es hingeht und in welcher Reihenfolge es dafür in welche Rutsche kommt.

Kurz vor dem Abzweig am oberen Ende der Rutsche separiert eine Art Tisch schließlich schwere von leichten Sendungen. „Wir wollen ja nicht, dass der Drucker von Prindo die Blumensendung zum Muttertag zerquetscht“, sagt Ulrich Brückner und erzählt den Teilnehmern, dass die Rutsche morgens, wenn der Zusteller kommt, mit bis zu 250 Paketen voll bis ganz oben ist.

Jede Rutsche steht für einen Zustellbezirk in Augsburg, Diedorf und Neusäß. Gegen zehn Uhr sind sie leer und die Fahrer unterwegs. Erst am späten Nachmittag kehren sie mit Retouren und abgeholten Sendungen zurück. Sie werden noch am selben Tag ins benachbarte Paketzentrum transportiert und dort weiterbearbeitet. Von dort kommen auch in rund 14 Wechselbrücken pro Tag die Sendungen, die vom Depot im GVZ Region Augsburg aus zugestellt werden.

„Was alles hinter so einem einfachen Klick steckt“, meint ein Besucher respektvoll mit Blick auf das Paket im Regal des Zustellautos. Der Tag der Logistik hat damit seinen Zweck erfüllt. Die Besucher wissen, welche Leistung hinter dem Klick im Warenkorb verborgen ist. Ihre Wahrnehmung für die meist unsichtbare Leistung der Logistik ist wieder ein Stückchen mehr geschärft.

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