30.01.2012: Delegation: Italien setzt auf Augsburg

Von links nach rechts: Ralf Schmidtmann, Nicole Christ, Robert Menis, Alessandro Marino, Filippo Scamacca del Murgo, Tullio Bratta, Hansjörg Durz, Dr. Gerhard Ecker und Prof. Maurizio Maresca

Generalkonsul Filippo Scamacca del Murgo besuchte mit einer italienischen Delegation am 25. Januar das Güterverkehrszentrum Region Augsburg. Aus italienischer Sicht spielt das geplante Terminal neben Ulm und München-Riem zukünftig eine große Rolle im alpenquerenden Verkehr.

Hintergrund für das Gespräch ist das erwartete Wachstum der Güterströme auf der Hauptverkehrsachse zwischen den Nordsee- und Mittelmeerhäfen. Bereits ohne den prognostizierten Anstieg sind die Schienenverbindungen auf der 1.200 Kilometer langen Strecke zwischen Genua und Rotterdam (Korridor 24) ein Flaschenhals im europäischen Güterverkehr. Für Quell- oder Zielverkehre aus dem süddeutschen Raum auf Übersee- oder Fernostrelationen gilt Augsburg im schnelleren und umweltfreundlicheren Direktverkehr über die Mittelmeerhäfen als Alternative zu den voll ausgelasteten Terminals in München-Riem und Ulm.

Als Vertreter eines Konglomerats italienischer Unternehmen, Güterverkehrszentren und Häfen informierte sich Professor Maurizio Maresca, Vizepresident der Unicredit Logistics begleitet von Ing. Tullio Bratta, Präsident des Interporto di Cervignano und T. O. Delta Marketing Manager Robert Menis über den Stand der Dinge im Güterverkehrszentrum Augsburg. Den deutsch-italienischen Austausch über die Potenziale im alpenquerenden Verkehr moderierte Alessandro Marino, Geschäftsführer der italienischen Handelskammer.

Für den Brückenschlag über die Alpen zeigte der Austausch mit dem Neusäßer Bürgermeister Hansjörg Durz, Dr. Gerhard Ecker und Ralf Schmidtmann als Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH und Nicole Christ als Stellvertreterin des Planungsverbands zahlreiche Synergieeffekte in der Zusammenarbeit der Wirtschaftsräume.

08.12.2011: Logistik-Atlas zeigt Stärken der Region

Der Logistik-Cluster Schwaben (LCS) hat in Kooperation mit der Fraunhofer Gruppe für Supply Chain Services (SCS) am 30. November den Logistik-Atlas Schwaben vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Schwaben alle logistischen Aufgaben abdecken kann. Besonders punktet die Region bei produktionsnaher Logistik und zentraler Distribution. Die Studie bestätigte das GVZ Region Augsburg als wesentlichen Standortfaktor.

Die Logistikregion Schwaben setzt sich aus den Ballungsräumen Ulm und Augsburg zusammen und erstreckt sich bis ins Allgäu mit den Schwerpunkten Memmingen und Kempten. Diesem Gebiet und vor allem den Wirtschaftsräumen Ulm und Augsburg bestätigte die Studie, dass es die kritische Masse auf die Waage bringt und die Definition als „Top-Standort“ verdient.

Die Fraunhofer Wissenschaftler untersuchten das Potenzial der Region in Anlehnung an die fünf Standorttypen der Logistikimmobilienstudien von 2009 und 2011: Import, zentrale Distribution, regionale Distribution, Produktions-Logistik und strategische Netzwerk-Logistik. Allen fünf Typen bietet Schwaben geeignete Rahmenbedingungen und positioniert sich deshalb zukünftig als Supply Chain Region.

Der Logistik-Atlas liefert Fakten zu den sieben Stärken der Region:

• Starke Logistikstandorte sind zukunftsfähige und sichere Standorte
• Logistik ist ein Wachstumstreiber in der Region
• Mittelstand ist Zugpferd der Logistik in Schwaben
• Schwaben ist die „Supply Chain Region“
• Schwabens „Außenhandelsbilanz“ ist positiv
• Schwaben ist führend in der Logistik-Ausbildung
• Schwaben bietet Raum für Logistik-Ansiedlungen

Unter anderem zeigen die Daten, dass mehr als 9,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer der Region in Logistikunternehmen oder in Logistikfunktionen von Industrie und Handel tätig sind. Das ist ein Viertel mehr als im bundesweiten Durchschnitt. In der produktionsnahen Logistik profitiert die Kontraktlogistik zusätzlich von der flächendeckend überdurchschnittlichen Präsenz verarbeitender Betriebe. In der zentralen Distribution gewinnt der Standort sowohl durch die Nähe zur Schweiz und zu Österreich als auch mit der günstigen Lage zwischen kaufkräftigen süddeutschen Ballungszentren mit guter Autobahnanbindung.

Im Wettbewerb der Logistik-Standorte bewertet Fraunhofer SCS die Region Schwaben in vielen Bereichen gut bis sehr gut. Auf zwei Feldern sehen die Experten noch Verbesserungs¬möglichkeiten: bei der Infrastruktur, etwa durch den raschen Bau eines KV- bzw. Container-Terminals im Güterverkehrszentrum Region Augsburg, sowie im Management beziehungsweise in der Außendarstellung des Standorts. „Und hierzu“, so Alexander Nehm, Projektleiter beim Fraunhofer Institut SCS „war die Gründung des Logistik-Clusters genau ein richtiger Schritt.“

(Quelle: Pressemitteilung Logistik-Cluster Schwaben / Logistik-Atlas Schwaben).

Kurzfassung der Studie zum Download

24.10.2011: GVZ Aktuell - frisch aus der Druckerpresse

Hintergründe, Fakten und News. Das Magazin aus dem Güterverkehrszentrum Augsburg informiert in seiner zweiten Ausgabe unter anderem über

  • interkommunalen Investorenservice als Lotsendienst aus einer Hand, 
  • wie sich Augsburg auf der deutschen GVZ-Landkarte positioniert
  • und wie Logistik an die Niere gehen kann.

Magazin als PDF zum Download oder per Post.

21.09.2011: Mercedes-Benz öffnet die Tore

Europas modernstes Nutzfahrzeug-Zentrum ist am Wochenende im GVZ Region Augsburg eröffnet worden. Nur elf Monate nach der Grundsteinlegung bietet Mercedes-Benz direkt zwischen den zwei Autobahnausfahrten Neusäß und Augsburg-West auf einem 45.700 Quadratmeter großen Gelände sein gesamtes Kompetenz- und Leistungsspektrum für Transporter, LKW und Busse.

Neben Verkauf, Wartung, Reparatur und Zubehör gehört ein breites Dienstleistungsangebot rund um das Nutzfahrzeug zum Angebot. Erster Kontaktpunkt für Kunden ist der mehrgeschossige Servicebereich mit Dialogannahme. Links und rechts davon befinden sich unterschiedlich hohe Werkstattbereiche für Transporter, LKW und Busse. Daran schließen sich die Prüfstraße sowie die Bereiche Karosserie und Fahrzeugaufbereitung an. Die Öffnungszeiten sind derzeit montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr und samstags von 7:30 bis 15:30 Uhr. Im Notfall stehen Mitarbeiter rund um die Uhr zur Verfügung. Langfristig soll das Angebot ausgeweitet werden. Während der Reparatur oder Wartung können Fahrer ihre Ruhezeiten optimal nutzen. Neben dem Restaurant mit regionalen Köstlichkeiten, betrieben von Binswanger und Kempter, gehören zwei kostenfreie Ruheräume, ausgestattet mit Dusche, WC und TV, zum Service.

Das 9.750 Quadratmeter große Gebäude wird derzeit von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert. Es ist nach dem Niedrigenergiekonzept gebaut und verfügt unter anderem über ein Blockheizkraftwerk. Details wie maximale Nutzung des Tageslichts, Dachbegrünung oder Recyclingfähigkeit der Baustoffe runden das umweltfreundliche Konzept ab. In diesem modernen Gebäude betreibt Mercedes-Benz eine Werkstatt mit fortschrittlicher Technik. Sie ist unter anderem mit einer 5-Stempel-Unterflur-Hebeanlage ausgestattet, die mühelos bis zu 21 Tonnen schwere LKW hebt. Eine neuartige Technik vermisst Achsen in der Hälfte der Zeit. Die bodenebene Rampenrichtbank und der Bremsenprüfstand mit ausfahrbaren Rollstützen gehören ebenso zu den gesundheitsschonenden Arbeitsbedingungen wie Abgas-Absauganlagen, voll verfahrbare Schwerlastkräne, schallisolierte Räume für Abgassonderuntersuchungen und die flächendeckende Fußbodenheizung.

Das Leistungsangebot rundet ein Transporter-Gebrauchtwagen-Center (TGC) ab, das ständig eine Auswahl von bis zu 90 Fahrzeugen vorhält. Als CharterWay Mietstützpunkt stellt das Nutzfahrzeug-Zentrum Fahrzeuge für flexibles Flottenmanagement zur Verfügung. Zudem bietet TruckWorks qualifizierten Service aus einer Hand für Anhänger, Auflieger und Aufbauten von 25 Herstellern. Sortimo, ein in Zusmarshausen ansässiger Fahrzeugeinrichtungshersteller, betreibt einen Vertriebsstützpunkt und die Lechwerke AG bietet zwei Stromladeplätze für Elektrofahrzeuge bei Mercedes-Benz. Zusätzlich dient das Nutzfahrzeug-Zentrum der Konzernsparte Daimler Global Training als dezentraler Schulungsstandort.

(Quelle: Pressemitteilung MB)

11.08.2011: A8-Ausbau Richtung Ulm beginnt

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gab Anfang August zusammen mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Startschuss für den sechsstreifigen Ausbau der A 8 Richtung Ulm.

Mit den Bauarbeiten am 41 Kilometer langen Teilstück zwischen Augsburg West und Günzburg soll die A 8 zwischen Augsburg und Ulm laut Vertrag bis September 2015 komplett sechsspurig ausgebaut sein. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft übernimmt das private Betreiberkonsortium PANSUEVIA GmbH & Co. KG anschließend sowohl den Betrieb als auch die Wartung für die Strecke von Augsburg-West bis zum Autobahnkreuz Ulm/Elchingen für die nächsten 30 Jahre. Weitere Informationen zum Projekt unter www.abdsb.bayern.de

15.07.2011: Besuch der DVWG Südbayern

Mit einer Delegation von 33 Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung besichtigte die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG), Bezirksvereinigung Südbayern e. V., am 15. Juli das GVZ Region Augsburg.

Die Bezirksvereinigung Südbayern zählt zu den größten unter bundesweit 21 Bezirksvereinigungen der DVWG. Die rund 250 persönlichen und 35 institutionellen Mitglieder treffen sich jährlich auf ca. 20 Veranstaltungen. Neben abendlichen Vorträgen fördern vor allem Exkursionen wie die Besichtigung des GVZ Region Augsburg den Austausch unter den Mitgliedern. Dabei steht die nachhaltige Verkehrsentwicklung im Fokus. Als Gastgeber und Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH zeigte Dr. Gerhard Ecker den Gästen die bisherige Entwicklung der 112 Hektar großen Fläche in einem Vortrag und vor Ort auf einer Busrundfahrt inklusive Bergtour zum GVZ-Gipfelkreuz. „Besonders beeindruckt das nachahmungswerte Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit der beteiligten Städte Augburg, Gersthofen und Neusäß“, fasste Dr. Karin Jäntschi-Haucke, Vorsitzende und Geschäftsführerin der DVWG Südbayern und Ministerialrätin im Bayerischen Verkehrsministerium zusammen.

25.05.2011: Schenker mietet bei Prologis

Die Schenker Deutschland AG, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, hat im ProLogis-Park 10.000 Quadratmeter Logistik- und 400 Quadratmeter Bürofläche angemietet. „Dieser Standort hat für den internationalen Güterverkehr eine zentrale Bedeutung,“ sagt Sascha Petersmann, Vice President der ProLogis Germany Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf. „Die Mieter schätzen die verkehrsgeographisch ausgezeichnete Lage an einem entscheidenden Wirtschaftsstandort im Süden Deutschlands zwischen München und Stuttgart." (Quelle: Mylogistics)

15.04.2011: Tag der Logistik in Augsburg

Trotz Zugführerstreik erlebten 130 Teilnehmer am bundesweiten Tag der Logistik in Augsburg, wie schienengebundener Güterverkehr für jährlich 950.000 Tonnen auf dem Ringnetz der Augsburger Localbahn mit 80 Bahnübergängen im Stadtgebiet funktioniert. Auf der moderierten Fahrt erklärten die Verlader MAN Diesel & Turbo SE, OSRAM und DW Schwellen ihre Logistikkonzepte mit der Bahn. Bei einem Halt mit Häppchen und Getränken am Bahnanschluss der Spedition Nuber konnten die Teilnehmer auf einem Rundgang durch die Speditionsanlage Logistik hautnah erleben. Als jüngster Investor im GVZ Region Augsburg stellte Containerlogistiker Kloiber sein geplantes Containerdepot vor. Die vierstündige Veranstaltung war mit 200 Teilnehmern innerhalb weniger Tage überbucht. Das Organisationsteam der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH musste ein Drittel der angemeldeten Teilnehmer mit einem Platz auf der Warteliste vertrösten. Mit der Veranstaltung hat sich der Logistikstandort Augsburg bereits zum dritten Mal erfolgreich am Tag der Logistik engagiert. Zum diesjährigen Organisationsteam gehörten das GVZ Region Augsburg, die Augsburger Localbahn, die Spedition Nuber, die Stadt Augsburg und Regio Wirtschafts GmbH mit dem Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH e. V.

Bei B4B Schwaben finden Sie einen Filmbeitrag und eine Bildergalerie zum Tag der Logistik. Link zu B4B Schwaben.

12.04.2011: Unter neuer Führung

Zum 1. Mai übergibt Kurt Forner nach 15 Jahren die Geschäftsleitung der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH an Dr. Gerhard Ecker und Ralf Schmidtmann. Das neue Führungsteam präsentiert das GVZ Region Augsburg auf der Weltleitmesse transport logistic 2011 vom 10. bis 13. Mai in München als Hub im internationalen Warenverkehr, Tor zur kaufkräftigen Region Schwaben und bevorzugte Lage für Kontraktlogistik am Produktionsstandort Augsburg.

Nach 15 Jahren Einsatz für das Güterverkehrszentrum Region Augsburg geht Kurt Forner in den Ruhestand. In der neuen Doppelspitze zeichnet Dr. Ecker für das Standortmarketing verantwortlich. Er bringt langjährige Berufserfahrung aus der Bayerischen Ministerialverwaltung und als berufsmäßiger Stadtrat für Liegenschaften, Hochbau und Finanzen mit. Seit 2002 ist er bei der Stadt Augsburg tätig und leitet seit 2008 als Stadtdirektor unter anderem die Geschäfte des GVZ-Planungs- und Zweckverbands der Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen. Die Betreuung der Investoren übernimmt Ralf Schmidtmann, der seit 1986 bei der Stadt Augsburg im Bereich des kommunalen Liegenschaftsmanagements und in der Finanzverwaltung sowie seit 2006 Kämmerer und zudem Geschäftsleiter des GVZ-Zweckverbands ist.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

26.10.2010: Mercedes-Benz legt Grundstein

Ab Sommer 2011 werden im GVZ Region Augsburg Lastwagen, Transporter und Busse verkauft und repariert. Gestern erfolgte der Spatenstich für eines der modernsten Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Center.

Rund 20 Millionen investiert der Automobilkonzern in das Nutzfahrzeuge-Center, das direkt an der A8 in Nachbarschaft des Logistikdienstleisters Honold gabaut wird. Der Neubau mit rund 100 Arbeitsplätzen für den Verkauf und die Instandhaltung von Nutzfahrzeugen beherbergt als besonderen Kundenservice auch ein Trucker-Restaurant. Es ist das erste Hotel- und Gastronomieangebot im GVZ Region Augsburg. Die aktuelle Berichterstattung zum Spatenstich finden Sie im Pressespiegel

08.10.2010: Verkehrsfreigabe mit Ministerpräsident Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat das GVZ Region Augsburg für den Verkehr freigegeben. Mit der Südanbindung an die vierspurig ausgebaute Bundesstraße B2 / B17 ist das bereits zu 42 Prozent vermarktete Güterverkehrszentrum für den Straßenverkehr voll erschlossen. Die Planfeststellung für das bimodale Terminal startet bis Jahresende.

„Augsburg gehört zu den Top-Logistikzentren der Region“, betonte Ministerpräsident Horst Seehofer in seinem Grußwort zur feierlichen Verkehrsfreigabe des 112 Hektar großen Areals am 7. Oktober. Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene - Straße (DUSS) mbH bestätigte als Partner der TIA Terminalinvestitionsgesellschaft mbH die Finanzierungszusage vom Eisenbahnbundesamt für das mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro geplante bimodale Terminal. Bis Ende des Jahres wird die Planfeststellung für den ersten Bauabschnitt mit zwei Umschlaggleisen eingereicht.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

27.08.2010: Kloiber investiert mit Containerlogistik

Fernab von jedem Hafen stapeln sich ab 2011 Überseecontainer im GVZ Region Augsburg. Das mittelständische Logistikunternehmen Kloiber GmbH mit Sitz in Petershausen und München-Riem reichte die Baupläne für eine Containerlogistikanlage ein. Die Fläche von 40.000 m2 liegt direkt an der A8 und grenzt an das geplante Umschlagterminal für kombinierten Verkehr. 

Rund zehn Millionen Euro investiert das im Landkreis Dachau ansässige Familienunternehmen Kloiber in eine Logistikanlage für den Umschlag im kombinierten Verkehr, die mit einem ersten Teil bereits 2011 in Betrieb geht. Als einer der führenden Containerlogistiker Bayerns bezieht das Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Terminal Position. Reedereien und Schienenoperateure profitieren zukünftig im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsverbindungen von einem Containerdepot mit allen Zusatzleistungen für Be- und Entladung, Lagerung, Reparatur, Wäsche und Trucking inklusive öffentlicher Betriebstankstelle.

„Als wichtiger Baustein ressourcenschonender Transportkonzepte wird der kombinierte Verkehr und damit der Bedarf an Containerlogistik in den kommenden Jahren zunehmen“, prognostiziert Geschäftsführer Ferdinand Kloiber. „Auf unserer Suche nach strategisch günstigen Standorten im Hinterlandverkehr der Seehäfen hat uns Augsburg vor allem mit seinem maritimen Potenzial an Ladung und der starken Wirtschaftskraft überzeugt.“

Mitte der achtziger Jahre ist das 1934 gegründete Transportunternehmen in die Containerlogistik eingestiegen und übernimmt derzeit mit rund 100 eigenen Fahrzeugen und 20 Subunternehmern Vor- und Nachläufe vom Containerbahnhof München-Riem, Nürnberg-Hafen und Ulm. Kloiber führt direkte Straßentruckings zu den Nord-, Süd- und Westhäfen durch und bedient auch die Binnenhäfen Deggendorf, Regensburg und Kelheim. Dabei übernimmt das Unternehmen im kombinierten Verkehr vom Container über Wechselbrücken bis hin zu Trailer und Tanks alle Arten von Ladeeinheiten. Zusatzdienste wie Depothaltung, Reinigung und Reparatur oder Lagerung von Ladeeinheiten sowie die gesamte Auftragsabwicklung mit transportrelevanten Papieren, Verzollung und Avis beim Kunden ergänzen das Angebot.

Als Familienunternehmen in dritter Generation und Teilnehmer am Umweltpakt Bayern nimmt Kloiber die Verantwortung für nachfolgende Generationen sehr ernst. An den bisherigen Standorten optimierte das Unternehmen mit Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk, regenerativen Kraftstoffen und Waschwasseraufbereitung seinen Energie- und Ressourceneinsatz. Ähnliches ist auch in Augsburg geplant. Das entspricht der grünen Idee des GVZ Region Augsburg, das mit klaren Leitbildern ökologische und ökonomische Ziele unterstützt. 

19.07.2010: Mercedes Benz errichtet Nutzfahrzeug-Center

Mit dem Verkauf von 45.000 Quadratmetern Fläche an die Mercedes-Benz Grundstücksverwaltungsgesellschaft erreicht das GVZ Region Augsburg einen aktuellen Vermarktungsstand von 42 Prozent. Direkt an der Autobahn A 8 entsteht, ab dem Spatenstich im August, eines der deutschlandweit modernsten Nutzfahrzeug-Center für Transporter, LKW und Busse.

Bis Spätsommer 2011 errichtet die Augsburger Mercedes-Benz Niederlassung im Güterverkehrszentrum der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß das modernste Nutzfahrzeug-Center in Deutschland. Der geplante Neubau mit rund 100 Arbeitsplätzen für den Verkauf und die Instandhaltung von Nutzfahrzeugen beherbergt als besonderen Kundenservice auch ein Trucker-Restaurant. Es ist das erste Hotel- und Gastronomieangebot im GVZ.

„Die Entscheidung für den Standort fiel insbesondere aufgrund der hervorragenden Infrastruktur- und Verkehrsanbindung an die A 8 wie auch im Süden mit dem neuen Anschluss an die B 17,“ kommentiert Niederlassungsleiter Helmut Kaftan die Standortentscheidung.

Der für die Flächenvermarktung zuständige Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, Kurt Forner, sieht in der Ansiedlung ein großes Plus für die Qualität des Standortes: „Direkt an der Schnittstelle von Schiene und Straße etablieren wir das Güterverkehrszentrum als wichtige Drehscheibe für den regionalen, überregionalen und internationalen Güterverkehr. Ein wichtiger Standortfaktor ist dabei ein guter Mix an Transport-, Logistik-, Immobilien- und Serviceangeboten. Das Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Center setzt hier neue Impulse.“

25.05.2010: Bahnbrücke erfolgreich eingeschoben

In nur 62 Stunden wurde an Pfingsten eine 3000 Tonnen schwere Bahnbrücke in das Gleisbett der Strecke von Augsburg nach Donauwörth eingeschoben. Damit wird das Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg zukünftig am südlichen Ende direkt an die Bundesstraßen B2 und B17 angeschlossen.

Im Auftrag des GVZ-Planungsverbandes der Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen und in Kooperation mit dem Tiefbauamt der Stadt Augsburg als Bauherr hat die Memminger Firma Josef Hebel eine bereits vorbetonierte Eisenbahnbrücke in einer Stunde und 15 Minuten über 29 Meter Distanz mit hydraulischen Pressen in 60 Zentimeter Schritten an ihre Position ins Gleisbett eingeschoben. Dazu baute ein 30-köpfiges Team in einem auf die Minute getakteten Projektplan den Gleiskörper auf einer Länge von 100 Metern ab, versetzte die Oberleitung und entfernte 11000 Kubikmeter Bahndamm. Nach Einmaß und Lagekontrolle wurde die Brücke mit 2.500 Kubikmetern Schüttmaterial hinterfüllt, die Gleise wieder eingebaut und die Oberleitung an ihren Platz zurückverlegt. Maßgeblich beteiligt an dem Projekt sind die Deutsche Bahn mit ihren Fachdiensten als Anlagenbetreiber sowie das Eisenbahnbundesbahnamt als Überwachungsbehörde. „Die Brücke ermöglicht neben der nördlichen Anschlussstelle an die Bundesautobahn A8 eine direkte Anbindung an die Bundesstraßen B2 und B17 im Süden“, erklärt Nicole Christ, die technische Geschäftsführerin des GVZ Planungsverbandes. Damit ist das bundesweit jüngste Güterverkehrszentrum voll erschlossen und liegt nicht nur baulich im Plan. Von der 62 Hektar großen Gewerbefläche sind bereits 35 Prozent vermarktet. 2012 soll die Inbetriebnahme eines Terminals für den kombinierten Verkehr erfolgen.

Daten und Fakten zur Eisenbahnbrücke
Gesamtgewicht: 3.000 Tonnen
Lichte Weite / Höhe: 18,30 Meter / 4,70 Meter
Brückenbreite inkl. Geländer: 12,09 Meter
Verschubweglänge: 29 Meter
Erdbewegungen:  ca. 11.000 m³ Aushub, ca. 4.800 m³ Hinterfüllung bzw. Anböschungen ( davon ca. 2.500 m² in der Sperrpause )

Eine Dokumentation in Bildern finden Sie in unserer Fotogalerie.

19.04.2010: Tag der Logistik im GVZ: Treffpunkt Roter Würfel

Am 15. April, dem bundesweiten Tag der Logistik, folgten 48 Besucher der Einladung des GVZ Region Augsburg. Sie erkundeten per Bus und zu Fuss das Gelände zu den Themen „Dimension Logistik“ und „Balanceakt Natur und Wirtschaft“ geführt vom Planungsverband Raum Augsburg und verantwortlichen Landschaftsarchitekten.

Highlight der Veranstaltung war die Enthüllung des ECube Logistik im Rahmen der Imagekampagne http://www.ecubes.augsburg.de/ durch Andreas Bubmann, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg. Der rote Würfel mit zwei Meter Kantenlänge, gestaltet von Konrad Geldhauser, macht die Logistik akkustisch und visuell erlebbar. Acht Tasten erzeugen Geräusche aus der Welt der Logistik wie Zugrattern oder LKW-Hupe. Ein Film zeigt die Vorteile und die Bedeutung des Wirtschaftsraums Augsburg als Logistikstandort. Mit den Worten: „Schau mal. So viel kommt hier an und dreht sich weiter. Über die Alpen, nach Süd- und Osteuropa und zurück. Per Straße, per Schiene und mit dem Flugzeug. Gute Lage für Logistik. Das wusste schon mein Augustus.  Lebe mich. Dein Augsburg.“, bringt er auf den Punkt, welchen Platz der Wirtschaftsraum Augsburg in der Logistik einnimmt. Ab Montag ist der Würfel auf dem Königsplatz zu sehen. Parallel dazu besuchten 46 Teilnehmer die Investoren Honold International GmbH & Co. KG und Prologis Germany Management GmbH zu einer Veranstaltung zum Motto „Logistik erleben“ mit Fachvorträgen zum Logistikstandort Augsburg und einer Besichtigung des zentralen Warehouses im GVZ, das 20 Außenlager konsolidiert. Am späteren Nachmittag folgten 41 Teilnehmer der Einladung der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH zu einem A³ Wirtschaftsdialog bei Fujitsu Technology Solutions. In Kooperation mit Logistikdienstleister Andreas Schmid Logistik AG zeigten Fachvorträge und eine Werksführung wie „Logistik für Hightech Produkte“ funktioniert. Weitere Bilder in der Fotogalerie.

09.03.2010: Bundesweiter Tag der Logistik im GVZ Region Augsburg

Am 15. April, dem bundesweiten Tag der Logistik, enthüllt das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg, im Rahmen der Imagekampagne „ECubes Augsburg“, den roten Würfel für das Kompetenzfeld Logistik, repräsentiert durch das Güterverkehrszentrum Region Augsburg. Vorträge und geführte Touren zeigen die Dimension des Geländes und der Zukunftsbranche Logistik.

Den „Tag der Logistik“ im Güterverkehrszentrum eröffnet Andreas Bubmann, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg, um 14 Uhr unter dem Motto „Zukunft erleben - ECubes Augsburg“ mit einem Vortrag zu Arbeitsplätzen, Lebensqualität und Chancen im Kompetenzfeld Logistik. Er enthüllt dazu den zweiten von fünf roten Würfeln, die als Economy Cubes mit einer Kantenlänge von zwei Metern die Kompetenzfelder der Stadt Augsburg darstellen. Um 14:30 Uhr startet der Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg für die Teilnehmer eine Bustour zum Thema „Dimension Logistik“. Erläutert wird die Entwicklung des Güterverkehrszentrums von der Idee bis heute. Im Anschluss um 15:30 Uhr führen Landschaftsarchitekten die Teilnehmer zu Fuß durch das Gelände. Motto: „Balanceakt Natur und Wirtschaft“, wie das Logistikgewerbegebiet mit Boden, Natur und Landschaft in Einklang gebracht wurde.

Engagement an breiter Front
Der Tag der Logistik ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), unterstützt von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen. Er findet jährlich am dritten Donnerstag im April statt. 2009 kamen rund 25.000 Besucher zu 289 Veranstaltungen in ganz Deutschland, um einen Blick hinter die Kulissen der Logistik zu werfen. Die Veranstaltung zum Tag der Logistik im Güterverkehrszentrum Augsburg richtet sich an die breite Öffentlichkeit. Zusätzlich veranstaltet die Prologis Deutschland Management GmbH gemeinsam mit der Honold Logistik Gruppe ab 14:30 Uhr ein Kundenevent in den Räumlichkeiten von Prologis. Weitere Informationen zu den kostenfreien Veranstaltungen am Tag der Logistik unter www.gvz-augsburg.de oder www.tag-der-logistik.de.

03.03.2010: Wechsel im Planungsverband: Nicole Christ übernimmt technische Geschäftsleitung

Herrmann Meichelböck verabschiedete sich nach rund 20 Jahren Einsatz für das Güterverkehrszentrum Region Augsburg (GVZ) in den Ruhestand. Am 1. Januar trat Nicole Christ seine Nachfolge als technische Geschäftsleitung im Planungsverband GVZ Raum Augsburg an.

Die Juristin steuert und koordiniert vor allem die Erschließungsmaßnahmen im GVZ, begleitet das Projekt Umschlagbahnhof einschließlich der notwendigen Planverfahren und berät ansiedelnde Unternehmen in allen Baufragen. Für diese Aufgaben bringt sie mehr als zehn Jahre Erfahrung im Baureferat der Stadt Augsburg mit. Bis 2008 hat sie die Bereiche Stadtplanung, Bauordnung und Tiefbau juristisch beraten und leitet seitdem verschiedene Entwicklungsprojekte für 220 Hektar ehemalige militärische Brachflächen in Augsburg. Zusätzlich zu ihrer Funktion im Planungsverband betreut sie im Rahmen des Bauprojektmanagements auch Standortansiedlungen im Stadtgebiet Augsburg.

10.02.2010: Startschuss für Bahnbrücke

Der Bau der Eisenbahnüberführung für den Straßenanschluss an die B 2 und B 17 hat begonnen. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Sommer 2010 ist das GVZ Region Augsburg für den Straßenverkehr voll erschlossen.

Ein exakt ausgeklügelter Bauzeitenplan, der eng mit der Deutschen Bahn abgestimmt ist, stellt sicher, dass die Brücke an Pfingsten in das Gleisbett eingeschoben werden kann. Dazu wird die Strecke rund 60 Stunden gesperrt.  Die Brückenbaukosten belaufen sich auf rund 3 Mio. Euro. Im Anschluss an den Einschub der Brücke schließen die verbleibenden Straßenbauarbeiten den bereits hergestellten Bauabschnitt bis zur Stuttgarter Straße im Bereich der Auffahrtsschleife zur B 17 an. Ein Anschluss zur BAB 8 besteht bereits. Die Maßnahmen fördert der Freistaat Bayern mit 70 Prozent nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Den verbleibenden Anteil tragen die Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß unter dem Dach des Planungsverbandes GVZ.

18.01.2010: Deutsche GVZ-Gesellschaft legt europäische Benchmarking-Studie vor

Verona, Bremen und Nürnberg gehören zur Elite. Das zeigt ein Benchmarking auf europäischer Ebene, vorgelegt durch die Deutsche Gesellschaft für Güterverkehrszentren (DGG). Im Vergleich von 70 intermodalen GVZ-Standorten aus über 30 Ländern Europas belegen eutschen GVZ und italienische Interporti die Top 10 Plätze. 
 
Auf Platz 1 ist der Interporto Verona gefolgt von den Standorten Bremen und Nürnberg. Die italienischen Interporti profitieren laut Studie u. a. durch hochprofessionelle GVZ-Trägerschaften mit vorbildlichen Finanz-, Personal- und Wissensressourcen. Zusätzlich umfassen die Serviceangebote neben den klassischen Komponenten auch umfassende Logistikimmobilienangebote sowie Beratungs-, Forschungs-, Qualifizierungs- und Logistikdienstleistungen. Die norditalienischen Interporti zeichnen sich ausserdem durch große Volumina im intermodalen Verkehr aus und setzen damit entscheidende Benchmarks.  Die deutschen GVZ punkten neben umfangreichen Flächenoptionen vor allem mit hohen Beschäftigungszahlen. Letzteres durch angesiedelte Unternehmen, die über reine TUL-Funktionen (Transport-Umschlag-Lagerung) hinaus hohe Wertschöpfungsanteile in den VAS-Dienstleistungen (Value Added Services) erwirtschaften. Mit den höchsten Beschäftigungszahlen in ganz Europa setzt das GVZ Bremen einen bedeutenden Benchmark. (Quelle: Pressemitteilung DGG)

08.12.2009: Chinesisches Management Seminar zu Besuch im GVZ

21 Vertreter chinesischer Staatsunternehmen besuchten am 8. Dezember den Logistikstandort Augsburg. Im Rahmen eines Managementseminars zum Thema Logistik, unter Programmleitung des Beruflichen Fortbildungszentrums der Bayerischen Wirtschaft, besichtigten die Vorstandsvorsitzenden auf Einladung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums das GVZ Region Augsburg und die Niederlassung der Logistikgruppe Honold.

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl begrüßte die chinesischen Gäste im Augsburger Rathaus und erläuterte die Infrastruktur und Lage des Logistikstandortes mit Weltunternehmen wie MAN, KUKA oder UPM-Kymmene. Auf reges Interesse stieß dabei das GVZ Region Augsburg. „Notwendig für unsere Unternehmen ist eine hervorragende Logistikkette, die mit dem GVZ einen neuen wichtigen Baustein im Logistik-Cluster bekommt“, betonte Oberbürgermeister Gribl. Bei der Fahrt durch das GVZ-Gelände stand die Besichtigung des neuen Firmengebäudes von Honold auf dem Programm. Mit Bezug zur Honold-Niederlassung in Shanghai zeigte Geschäftsführer Matthias Honold in seiner Firmenpräsentation den Gästen, dass Augsburg als drittgrößte Stadt Bayerns im Konzert der Großen mitspielen kann. 

27.10.2009: Langjähriger Mietvertrag im GVZ Region Augsburg

Die Honold Logistik Gruppe hat einen langjährigen Mietvertrag mit dem Immobilienentwickler Prologis gezeichnet. In einem ersten Schritt werden rund 7.000 qm im Güterverkehrszentrum angemietet. Die Honold Logistik Gruppe wird in Augsburg für einen Kunden der High Tech Industrie die Logistik übernehmen. In diesem Zusammenhang werden rund 10.000 Palettenstellplätze eschaffen. Die Abwicklung erfolgt auf dem Honold eigenen SAP R/3 System. Weitere Informationen gibt Honold Logistik Gruppe aktuell nicht bekannt. Die Honold Logistik Gruppe hatte vor kurzem ebenfalls die Eröffnung ihres neuen Standortes in Augsburg gefeiert. In Augsburg investierte die Honold Logistik Gruppe knapp 13 Mio. Euro in ein neues Logistikterminal. Der Service Logistik Park von Prologis im Güterverkehrszentrum der Region Augsburg ist mit ca. 93.000 Quadratmeter das großen Projekt im GVZ Augsburg . Realisiert wurden Warehouse-Units mit einer Größe von bis zu 10.040 Quadratmetern. Aufgrund der guten Lage in der Nähe von München und der guten Verk Verkehrsanbindung an die A 8 sowie an die Bundesstraßen B 17 und B 2 erreicht man von hier aus alle wichtigen Regionen. Anschluss besteht zudem an das Schienenetz der Deutschen Bahn und der Augsburger Localbahn. Die Honold Logistik Gruppe bietet in Zusammenarbeit mit Prologis rund 45.000 qm Warehouse Fläche in Augsburg an. Quelle: www.honold.net

29.09.2009: Zweckverband hat sich konstituiert

Augsburg, Gersthofen und Neusäß schließen sich unter dem gemeinsamen Dach des neuen Zweckverbands Güterverkehrszentrum (GVZ) Raum Augsburg zusammen. Am 28.09.2009 hat sich der neue Zweckverband in einer öffentlichen Sitzung im Augsburger Rathaus konstituiert. Ziel ist es, Betrieb und Unterhalt des interkommunalen Projekts aus einer Hand zu gewährleisten. Damit geht das GVZ nach etwa zehnjähriger Planung und zweijähriger Bauzeit in seine dritte Phase. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

17.09.2009: GVZ Region Augsburg präsentiert sich auf der Expo Real in München

Als Top-Investition für Logistikimmobilien in zentraler Lage an internationalen Straßen- und Schienenverbindungen bietet sich das GVZ Region Augsburg auf der größten europäischen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real vom 5. bis 7. Oktober 2009 in München an. Denn der Wirtschaftsraum Augsburg zählt gemeinsam mit Ulm zu den Top 18 Logistikstandorten in Deutschland, wie eine Studie des Nürnberger Fraunhofer Institutes bestätigt. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Deshalb präsentiert das GVZ Region Augsburg sein Flächenangebot im Schnittpunkt internationaler Verkehrsachsen unter dem Dach des Wirtschaftsraumes Augsburg A³ in Halle A1 am Stand 414.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

15.09.2009: Förderantrag für Terminal eingereicht

Die Terminalinvestitionsgesellschaft Augsburg TIA (Spedition Nuber GmbH, Roman Mayer GmbH, Augsburger Localbahn GmbH) plant in Kooperation mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene - Straße DUSS mbH den Bau eines Umschlagterminals im GVZ Region Augsburg. Auf diesem Weg wurde der nächste Meilenstein mit der Einreichung des Förderantrags beim Eisenbahnbundesamt in Bonn gesetzt. Mit Erteilung des Zuwendungsbescheides wird im Lauf des Jahres 2010 gerechnet. Der derzeitige Zeitplan sieht die Inbetriebnahme des Terminals für das Jahr 2012 vor.

In der Inbetriebnahmestufe sind zwei Umschlaggleise und ein Umfahrungsgleis mit einer nutzbaren Länge von je ca. 700 m geplant. Mit Betriebsaufnahme des KV-Terminals Augsburg-Gersthofen kommen für den Umschlag der Container, Wechselbrücken und Sattelanhänger mobile Umschlaggeräte (Reachstacker) zum Einsatz. Die Kapazität der Inbetriebnahmestufe reicht zum Umschlag von ca. 52.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Für die längerfristig erwarteten Mengensteigerungen wird der Ausbau der Terminalanlage auf vier kranbediente Umschlaggleise konzipiert. Das neu zu errichtende Terminal erhält zunächst eine einseitige Netzanbindung über ein Zuführungsgleis Richtung Süden zum Hauptbahnhof Augsburg. Für den späteren Ausbau wird die Option einer signaltechnisch gesicherten Nordanbindung offen gehalten.

12.09.2009: Honold bezieht Neubau im GVZ Augsburg

Mit dem Umzug in den Neubau verfügt Honold im GVZ Region Augsburg über rund 45.000 qm Fläche. Hier bündelt das Unternehmen die Augsburger Standorte von Night Star Express Honold GmbH und ABX Honold Air & Sea GmbH. Der Neubau bietet 7.300 qm Hallenfläche mit 90 Verladetoren und einem Hochregallager. Die aktuelle Finanzkrise hatte keinen Einfluss auf die Entscheidung, da Honold langfristig strategisch investiert. Als einer der großen Automotive Logistiker führt die Wirtschaftskrise auch bei Honold Logistik Gruppe zu Auftragseinbrüchen. Derzeit wird für 2009 mit einem Umsatzrückgang von 18 Prozent gerechnet. An den bayrischen Standorten in Augsburg und in Straubing stehen aktuell 40.000 qm leer – hier erhofft sich Honold auch Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung, um Mieter zu finden. Trotz Umsatzrückgang konnte Honold 2009 durch den Gewinn von Neugeschäften 130 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Neukunden in 2009 waren unter anderem BMW, Müller und die RUD Erlau Gruppe. (Quelle: Honold Logistik Gruppe)

Die neue Adresse lautet:

Honold International GmbH & Co. KG
Nürnberger Strasse 4
86156 Augsburg - GVZ (Güterverkehrszentrum)
Telefon: 0821 71006-0

12.08.2009: Paradebeispiel für kommunale Zusammenarbeit

Augsburg, Gersthofen und Neusäß schließen sich unter dem gemeinsamen Dach des neuen Zweckverbands Güterverkehrszentrum (GVZ) Raum Augsburg zusammen. Ziel ist, Betrieb und Unterhalt des interkommunalen Projekts aus einer Hand zu gewährleisten. Damit geht das GVZ nach etwa zehnjähriger Planung und zweijähriger Bauzeit in seine dritte Phase.

Am Montag, 28. September, konstituiert sich der neue Zweckverband in einer öffentlichen Sitzung im Augsburger Rathaus. Die wesentlichen Kompetenzen des Zweckverbands sind im Interesse der dortigen Unternehmen gebündelt. „Es wäre wohl kaum sinnvoll, wenn zum Bei-spiel ein Räumfahrzeug der Stadt mitten auf der Straße umdrehen würde, nur weil das Hoheitsgebiet Augsburgs endet, oder wenn es zwei verschiedene Tonnensysteme in einer Straße geben würde“, erläutert Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin. Aus Kostengründen übernehmen auch verschiedene Dienststellen der Stadt Augsburg Aufgaben vor Ort, wie etwa die Straßenreinigung oder die Straßensicherung.

Die Aufwendungen des Verbandes tragen die drei Städte zu gleichen Teilen. „Dafür teilen wir uns auch die wichtigsten Einnahmen aus dem GVZ, die durch die Grund- und die Gewerbe-steuer entstehen“, so Bürgermeister Hansjörg Durz aus Neusäß. Aus Sicht von Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl kann die Wirtschaftsregion Augsburg als Standort nur in einer guten Nachbarschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen: „Wir müssen deshalb in vielen Bereichen mit Kooperationen die Stärken der Region bündeln. Das GVZ ist ein Paradebeispiel für gelungene kommunale Zusammenarbeit.“

31.07.2009: Ministerium steht hinter Umschlagterminal im GVZ

Das Projekt Umschlagterminal im Güterverkehrszentrum (GVZ) befindet sich auf einem guten Weg. Das bayerische Wirtschaftsministerium befürwortet den Neubau des Terminals und erachtet das Projekt verkehrspolitisch für sehr sinnvoll. Dabei geht es darum, Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das Terminal ist das Herzstück des Güterverkehrszentrums, das sich im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen, Neusäß entwickelt. Sowohl die logistischen Rahmenbedingungen als auch die regionale Wirtschaftsstruktur sprechen für den Standort der Umschlaganlage. Die Terminalinvestitionsge-sellschaf Augsburg TIA (Spedition Nuber GmbH, Roman Mayer GmbH, Augsburger Localbahn GmbH ) plant in Kooperation mit der Bahn-Tochter DUSS den Bau eines Umschlagterminalsim GVZ für rund 20 Millionen Euro. 

Quelle: Augsburger Allgemeine

29.07.2009: Logistikstandort präsentiert sich in Neufahrn

Auf dem 4. ProLogis Logistics Business Circle in Neufahrn bei München zeigte Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, rund 60 Teilnehmern die Vorzüge Region Augsburg als „Hidden Champion der Logistik“.


Mit der Ulmer Honold Logistik-Gruppe und der ProLogis Germany Management GmbH investierten bereits zwei weltweit agierende Unternehmen im neuen Güterverkehrszentrum GVZ Region Augsburg. Die Beweggründe für die Standortentscheidung stellten Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Heiner Matthias Honold, Geschäftsführer der Honold Logistik-Gruppe aus Ulm auf Einladung von Rudolf Hämel, Geschäftsführer der Prologis Germany Management GmbH auf dem 4. Prologis Logistics Circle in Neufahrn dar. Mit abschließender Führung durch das Ersatzteillager, das die Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG am Standort Neufahrn für die MAN Nutzfahrzeuge betreibt, ergab sich ein interessanter Abend zum Thema Logistik in der Metropolregion München-Augsburg. (Gisela Blaas)


Standortvorteile für Investoren Zum Logistikstandort Region Augsburg veranschaulichte Thiel die gut funktionierende Logistik-Infrastruktur und die hoher Logistiknachfrage der ansässigen Industrie. Er verdeutlichte wie die Logistik bereits heute mit rund 10 Prozent der Erwerbstätigen zum einen eine wichtige Funktion als Jobmotor und zum anderen als geballte Fachkompetenz einnimmt. Tendenz steigend. Ausschlaggebend dafür ist das neue GVZ, das im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß entsteht. „Die Qualität als Logistikstandort bestätigt eine kürzlich veröffentlichte Studie vom Fraunhofer Institut“, berichtete Thiel. „Die Region Augsburg Schwaben gehört zu den Top 18 Logistikstandorten in Deutschland.“ Eine Analyse der Standortfaktoren ebenfalls durchgeführt vom Fraunhofer Institut weist auf die Vorteile für produktions- und distributionsorientierte Investoren hin.


Leuchtturm der Gestaltung Mit den Worten „Das GVZ Augsburg ist für mich einer der schönsten Logistikstandorte in Deutschland, sozusagen ein Garten Eden unter den Güterverkehrszentren“, fasste Standortexperte Hämel die umsichtige Planung des jungen Güterverkehrszentrums zusammen und informierte über den weltweit ersten Prologis Service Park mit vielfältigen Serviceangeboten und Synergieeffekten für Mieter und ansässige Unternehmen. Das Konzept in Augsburg, so Hämel, setzt in der Gestaltung von Logistikparks Zeichen und differenziert die Region Augsburg deutlich im Wettbewerb der Logistikstandorte.


Honold bestätigt Investition Den anschließenden Vortrag leitete Heiner Matthias Honold, Geschäftsführer der Honold Logistik Gruppe aus Ulm, mit den Worten ein: „Wir haben im GVZ Region Augsburg 42.000 Quadratmeter gekauft. Das kostet viel Geld, aber es lohnt sich.“ Mit dem Ziel im Sammelgutbereich und in der Logistik zu wachsen, gab nach Angaben von Honold der Gleisanschluss über das geplante Terminal und die direkte Anbindung an die A8 den Ausschlag für die Entscheidung. „Ulm kann sich davon eine Scheibe abschneiden“, beschrieb Honold die Vorzüge mit hoher Werbewirksamkeit in Sichtweite der Autobahn und, wie von ihm persönlich gemessen, einer Minute Entfernung zur Anschlussstelle. Um einiges länger ist sein Planungshorizont von 20 Jahren, denn als Mittelständler denkt der frischgebackene Vater bereits heute für die nächste Generation mit. Deshalb ist seine Multifunktionshalle mit 5.600 Quadratmetern und modernem Schmalregallager, die im Oktober bezugsfertig ist, vielseitig verwendbar.


Von Schnelldrehern und Liefertreue Last but not least präsentierte Thomas Spieler als Leiter des ortsansässigen European Logistic Center (ELC) von Hellmann, wie die MAN Nutzfahrzeuge AG ihre Ersatzteillogistik im Prologispark Neufahrn abwickelt. Die Voraussetzungen für eine zuverlässige Liefertreue bei mindestens 95 Prozent Erfüllungsgrad besichtigten die Teilnehmer in einer anschließenden Hallenbesichtigung direkt vor Ort. Mit 10 Prozent sogenannter Schnelldreher, die 90 Prozent des Kundenbedarfs abdecken, und einem großen Vorrat an weniger nachgefragten Ersatzteilen z. B. für ältere Baureihen, beliefert das „ELC Süd“ bei Sofortauftrag über Nacht und als Stock Order innerhalb von drei Tagen täglich rund 400 Kunden.


Mit einer Auswahl fränkischer Weine bedankte sich Hämel für den Einsatz der Referenten und lud die Teilnehmer ein, bei Häppchen und Getränken, neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Veranstaltungsreihe ProLogis Logistics Business Circle informiert Prologis regelmäßig an unterschiedlichen deutschen Standorten über Entwicklungen im Logistikbereich.  (Gisela Blaas)

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