Containerbahnhof erreicht Etappenziel: Finanzierung aus Bundesmitteln gesichert

Videokonferenz der Bürgermeister Michael Wörle (Gersthofen) und Richard Greiner (Neusäß) links mit den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz und Volker Ullrich in der Mitte und Ralf Schmidtmann (Geschäftsführer) sowie Oberbürgermeisterin Eva Weber (Augsburg) mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (stehend). Als Bildquelle nennen Sie bitte ©BMVI

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bestätigte in einer Videokonferenz die Finanzierung für den Containerbahnhof. Damit kann die DB Netz AG Planung und Bau zügig vorantreiben.

Am 10. März 2021 überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer virtuell und symbolisch an Eva Weber, Oberbürgermeisterin von Augsburg und Vorsitzende des Aufsichtsrats der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH die Finanzierungszusage im höheren zweistelligen Millionenbereich für den Containerbahnhof im GVZ Region Augsburg. Der Containerbahnhof ist jetzt im Bedarfsplan des Bundes aufgenommen. Für diese Entscheidung hat die DB Netz AG in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) und dem Eisenbahnbundesamt (EBA) den vorliegenden Plänen ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt. Mit vorliegendem Baurecht kann die DB Netz AG die Planung der Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr gemeinsam mit dem EBA vorantreiben. Das nächste Etappenziel sind detaillierte Zeit- und Projektpläne.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur kommentiert: „Der Aus- und Neubau von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs als Dreh- und Angelpunkt für eine wirksame Verknüpfung der Verkehrsträger besitzt für den Bund hohe Bedeutung. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den Bau des Terminals im GVZ Region Augsburg im Finanzierungsregime des Bedarfsplans sicherzustellen.“ Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg, freut sich: "Gemeinsam mit der DB Netz dürfen wir das Projekt jetzt voranbringen. Der Containerbahnhof ist für die Stadt Augsburg und die gesamte Region ein wichtiger Baustein. Ausreichende Umschlagkapazität am Schnittpunkt von Schiene und Straße sichert nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern trägt ganz entscheidend zum Klimaschutz bei.“ 

Michael Wörle, Erster Bürgermeister der Stadt Gersthofen unterstreicht die Bedeutung: „Der Containerbahnhof im Güterverkehrszentrum wird die Straßen bei steigendem Güteraufkommen signifikant entlasten und gibt unseren ansässigen, teils global agierenden, Unternehmen mehr Möglichkeiten, ihre Verkehre nachhaltig zu gestalten.“  Auch Richard Greiner, Erster Bürgermeister der Stadt Neusäß, freut sich sehr über diesen Schritt: „Seit meinem Amtsantritt 2014 durfte ich viele Spatenstiche und Firmeneröffnungen im Güterverkehrszentrum begleiten. Unser Terminal wird für die ansässigen Betriebe und zukünftigen Investoren greifbar und damit werden auch zukünftige Verkehrskonzepte planbarer.“ Volker Ullrich, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter Stadt Augsburg und Königsbrunn kommentiert: „Mit der hohen Förderung durch den Bund kann das Terminal am GVZ endlich realisiert werden. Damit schlägt die Region Augsburg ein neues Kapitel in Sachen Logistik auf und trägt dazu bei, Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern.“ Ebenso äußert sich Hansjörg Durz, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter Augsburg Land: „Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Neusäß habe ich das Güterverkehrszentrum von Anfang an begleitet. Mit dem Terminal erfüllt sich unsere städteübergreifende Vision der 90er-Jahre, möglichst viel Verkehr auf die Schiene zu verlagern.“

Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß: „Logistiker im Kombinierten Verkehr zeigen ebenso enormes Interesse am Containerbahnhof wie zahlreiche Verlader der Region. Mit unserem Flächenangebot im geplanten Servicepark Intermodal können wir passgenaue Ansiedlungsbedarfe decken, damit der Zugang zur Schiene noch leichter und zuverlässiger wird.“ Von 61 Hektar Nutzfläche im 112 Hektar großen GVZ Region Augsburg sind mittlerweile 80 Prozent vermarktet. Die größte freie Fläche ist beim zukünftigen Containerbahnhof der 85.000 m² große Servicepark Intermodal. In der aktiven Vermarktung stehen aktuell noch auf der zweiten Hälfte im Servicepark SO10 Flächen für Büro-, Einzelhandel oder Gastronomie-Immobilien zur Verfügung. Für Logistiker sind kleinere Restflächen vorhanden.

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