Paradebeispiel für kommunale Zusammenarbeit

Augsburg, Gersthofen und Neusäß schließen sich unter dem gemeinsamen Dach des neuen Zweckverbands Güterverkehrszentrum (GVZ) Raum Augsburg zusammen. Ziel ist, Betrieb und Unterhalt des interkommunalen Projekts aus einer Hand zu gewährleisten. Damit geht das GVZ nach etwa zehnjähriger Planung und zweijähriger Bauzeit in seine dritte Phase.

Am Montag, 28. September, konstituiert sich der neue Zweckverband in einer öffentlichen Sitzung im Augsburger Rathaus. Die wesentlichen Kompetenzen des Zweckverbands sind im Interesse der dortigen Unternehmen gebündelt. „Es wäre wohl kaum sinnvoll, wenn zum Bei-spiel ein Räumfahrzeug der Stadt mitten auf der Straße umdrehen würde, nur weil das Hoheitsgebiet Augsburgs endet, oder wenn es zwei verschiedene Tonnensysteme in einer Straße geben würde“, erläutert Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin. Aus Kostengründen übernehmen auch verschiedene Dienststellen der Stadt Augsburg Aufgaben vor Ort, wie etwa die Straßenreinigung oder die Straßensicherung.

Die Aufwendungen des Verbandes tragen die drei Städte zu gleichen Teilen. „Dafür teilen wir uns auch die wichtigsten Einnahmen aus dem GVZ, die durch die Grund- und die Gewerbe-steuer entstehen“, so Bürgermeister Hansjörg Durz aus Neusäß. Aus Sicht von Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl kann die Wirtschaftsregion Augsburg als Standort nur in einer guten Nachbarschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen: „Wir müssen deshalb in vielen Bereichen mit Kooperationen die Stärken der Region bündeln. Das GVZ ist ein Paradebeispiel für gelungene kommunale Zusammenarbeit.“

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