Fraunhofer Studie zeigt: Schwaben auf Platz 3 im Logistikarbeitsmarkt

Mehr als jeder Zehnte arbeitet in der Logistik. Bezogen auf die direkt sozialversicherungspflichtig Beschäftigten können das, außer Schwaben (10,1%), nur die Logistikregion Bremen (10,6%) und Münster/Osnabrück (10,5%) von sich sagen. Damit belegt die Region Schwaben im Logistikarbeitsmarkt den dritten Platz. Neben solchen Aspekten untersuchte die Studie „Logistikimmobilien: Dreh- und Angelpunkt der Supply Chain“ wie sich Logistikimmobilien auf die Wirtschaft einer Region auswirken. Herausgekommen ist eine fundierte Daten- und Faktensammlung, mit der die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS aus Nürnberg in Kooperation mit der Initiative Logix, bei Ansiedlungsentscheidungen helfen will.

Im Unterschied zu bisherigen Studien unterstützt das Werk mit anschaulichen Grafiken nicht nur ansiedlungswillige Unternehmen mit Informationen zu 22 wichtigen Logistikregionen in Deutschland. Die Inhalte greifen auch den Blickwinkel beteiligter Kommunen und sogar die Perspektive der breiten Öffentlichkeit auf. Neben einer Beschäftigungswirkung mit 37 bis 53 Arbeitsplätzen pro Hektar Logistikfläche weisen Logistikansiedlungen laut der Studie auch eine Pro-Kopf-Wertschöpfung von 30.900 bis 70.200 Euro jährlich aus.

In Schwaben, der Wirtschaftsraum, zu dem das GVZ Region Augsburg gehört, beziffert sich die Wertschöpfung nach statistischen Angaben von 2012 auf 3,4 Mrd. Euro. Dazu waren laut Arbeitsmarktstatistik von 2015 rund 67.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Logistik tätig. Zudem lösen Logistikansiedlungen sekundäre Beschäftigungseffekte u. a. im Dienstleistungssektor aus. Dazu zählen z. B. Reinigungs-, IT- oder Sicherheitsdienste sowie Gastronomie.

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