Delegation: Italien setzt auf Augsburg

Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo besuchte mit einer italienischen Delegation am 25. Januar das Güterverkehrszentrum Region Augsburg. Aus italienischer Sicht spielt das geplante Terminal neben Ulm und München-Riem zukünftig eine große Rolle im alpenquerenden Verkehr.

Hintergrund für das Gespräch ist das erwartete Wachstum der Güterströme auf der Hauptverkehrsachse zwischen den Nordsee- und Mittelmeerhäfen. Bereits ohne den prognostizierten Anstieg sind die Schienenverbindungen auf der 1.200 Kilometer langen Strecke zwischen Genua und Rotterdam (Korridor 24) ein Flaschenhals im europäischen Güterverkehr. Für Quell- oder Zielverkehre aus dem süddeutschen Raum auf Übersee- oder Fernostrelationen gilt Augsburg im schnelleren und umweltfreundlicheren Direktverkehr über die Mittelmeerhäfen als Alternative zu den voll ausgelasteten Terminals in München-Riem und Ulm.

Als Vertreter eines Konglomerats italienischer Unternehmen, Güterverkehrszentren und Häfen informierte sich Professor Maurizio Maresca, Vizepresident der Unicredit Logistics begleitet von Ing. Tullio Bratta, Präsident des Interporto di Cervignano und T. O. Delta Marketing Manager Robert Menis über den Stand der Dinge im Güterverkehrszentrum Augsburg. Den deutsch-italienischen Austausch über die Potenziale im alpenquerenden Verkehr moderierte Alessandro Marino, Geschäftsführer der italienischen Handelskammer.

Für den Brückenschlag über die Alpen zeigte der Austausch mit dem Neusäßer Bürgermeister Hansjörg Durz, Dr. Gerhard Ecker und Ralf Schmidtmann als Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH und Nicole Christ als Stellvertreterin des Planungsverbands zahlreiche Synergieeffekte in der Zusammenarbeit der Wirtschaftsräume.

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