Verkehrsträger im Verbund

Ob Freight Village, Centres logistiques de fret, Gares routières de machandieses, Logictics park, Interporto, Centro integrado de mercancias, Transport center, Centrum logisyczne, Logistikos centras – überall in Europa entwickeln sich seit Beginn der 90iger Jahre Güterverkehrszentren für eine nachhaltige Gestaltung des Gütertransports.

Diese Güterverkehrszentren, kurz GVZ, bringen unterschiedliche Verkehrsträger wie Straße, Schiene, Luft oder Wasser zusammen. Verkehrsunternehmen sowie verkehrsergänzende Dienstleistungen und logistikintensive Industrie- und Handelsbetriebe bilden an diesen Knotenpunkten mit der Summe der Logistikimmobilien ein Gewerbegebiet. Die Kombination aus Logistikkompetenz und leistungsfähigen Verkehrsträgern ergibt dort Synergien und bündelt ökologisch und ökonomisch Güterströme.

Als wichtiger Bestandteil markt- und leistungsfähiger Transportkonzepte sind deutschlandweit derzeit 33 Güterverkehrszentren in der Deutschen GVZ-Gesellschaft mbH (DGG) organisiert. Für den Raum Schwaben sind die bayerischen Standorte in Augsburg, Nürnberg, Ingolstadt und Regensburg sowie Stuttgart-Kornwestheim und Ulm/Neu-Ulm im angrenzenden Württemberg relevante Umschlagplätze.

Im „GVZ-Ranking 2007“ hat die DGG ihre Mitglieder nach 34 ökonomischen, ökologischen und verkehrlichen Kriterien bewertet. Nürnberg belegt mit 265 Leistungspunkten den zweiten Platz und Augsburg rangiert mit 135 Leistungspunkten bezogen auf den Containerbahnhof Augsburg-Oberhausen (21.000 Ladeeinheiten pro Jahr) auf Platz 31. Das neue Güterverkehrszentrum im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen, Neusäß verbessert diese Position in den nächsten Jahren signifikant.

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